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S Soko-Umzüge Berlin-Wedding

Kosten

Was kostet ein Umzug?

Ein Stadtumzug innerhalb Berlins kostet als Festpreis ab 289 Euro für eine Einzimmerwohnung und ab 1.080 Euro ab fünf Zimmern. Dazwischen entscheidet nicht die Quadratmeterzahl, sondern die Menge, die Etage und der Weg vom Hauseingang zum Fahrzeug. Wer stundenweise bucht, zahlt ab 48 Euro je Stunde für einen LKW mit zwei Helfern.

  • Festpreis für den Stadtumzug ab 289 Euro
  • Stundenweise ab 25 Euro je Helfer, mindestens zwei Stunden
  • Kein Aufschlag für Abendtermine oder Samstage
  • Verbindlicher Preis nach kostenloser Besichtigung

Mo bis Sa 07:00 bis 23:00 Uhr

Frau rechnet am Tisch mit Taschenrechner und Belegen die Umzugskosten aus

Woraus sich der Preis zusammensetzt

Die Zahl, die am Ende auf der Rechnung steht, hängt an fünf Größen: Menge, Entfernung, Zugang, Zusatzleistungen und Material. Alles andere ist Beiwerk. Wer diese fünf Punkte für die eigene Wohnung ehrlich einschätzt, kann jedes Angebot nachrechnen und erkennt sofort, wo ein Anbieter zu niedrig gerechnet hat.

Die Menge wird nicht in Quadratmetern gemessen, sondern in Kubikmetern Ladevolumen. Eine Zweizimmerwohnung mit 60 Quadratmetern hat typischerweise rund 25 Kubikmeter, eine Vierzimmerwohnung mit 100 Quadratmetern rund 55. Zwei Haushalte gleicher Größe können sich dabei deutlich unterscheiden: Ein minimalistisch eingerichteter Haushalt passt in den halben Wagen, eine Wohnung mit Bibliothek, Werkstatt und vollem Keller sprengt die Schätzung. Genau deshalb gibt es die Besichtigung.

Die Entfernung spielt innerhalb Berlins eine kleinere Rolle als viele denken. Zwischen zwei Adressen in der Stadt liegen selten mehr als dreißig Minuten Fahrt. Teuer wird es erst über Land: Ein Fernumzug bis rund 750 Kilometer beginnt bei 1.450 Euro für eine Einzimmerwohnung und bei 1.950 Euro für drei Zimmer.

Der Zugang ist der am häufigsten unterschätzte Posten. Vierter Stock ohne Aufzug, ein enges Altbautreppenhaus mit Wendelstufen, ein Hinterhof, in den kein LKW passt, oder ein Halteplatz sechzig Meter vom Eingang entfernt: Jeder dieser Punkte kostet Zeit, und Zeit ist bei stundenweiser Abrechnung direkt Geld. Bei einem Festpreis fließt er in die Kalkulation ein, weshalb zwei gleich große Wohnungen unterschiedlich teuer sein können.

Rechenbeispiel Zweizimmerwohnung

Nehmen wir einen typischen Fall: 55 Quadratmeter, zweiter Stock ohne Aufzug, alles gepackt, kein Keller, Umzug innerhalb Berlins. Der Festpreis für die Wohnungsgröße liegt bei 389 Euro. Dazu kommt die Halteverbotszone für beide Adressen ab 89 Euro, weil sonst die Hälfte der Zeit für Parkplatzsuche und lange Wege draufgeht.

An Material rechnen wir mit dreißig geliehenen Umzugskartons zu 0,90 Euro je Stück und Woche, also 27 Euro für eine Woche. Wer die Kartons lieber behalten will, zahlt 1,80 Euro je Stück und liegt bei 54 Euro. In Summe landet dieser Umzug bei rund 505 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Stundenweise gerechnet sieht dieselbe Wohnung so aus: LKW mit zwei Umzugshelfern ab 48 Euro je Stunde, angesetzt fünf Stunden, macht 240 Euro. Ein dritter Helfer für 25 Euro je Stunde kostet weitere 125 Euro. Zusammen 365 Euro plus Halteverbotszone und Material. Die stundenweise Variante ist also günstiger, solange die Schätzung stimmt, und teurer, sobald der Tag aus dem Ruder läuft. Genau das ist der Unterschied zwischen den beiden Modellen.

Rechenbeispiel Vierzimmerwohnung mit Küche

Der zweite Fall ist ein Familienhaushalt: 100 Quadratmeter, vier Zimmer, Küche soll mit, vierte Etage ohne Aufzug, voller Keller. Der Festpreis für die Wohnungsgröße liegt bei 799 Euro. Der Küchenabbau mit anschließendem Aufbau kommt mit 249 Euro dazu, ohne Elektro- und Wasseranschluss, denn den macht der Fachbetrieb.

Weil das Treppenhaus vier Etagen hat, lohnt sich ein Möbellift. Er kostet ab 179 Euro für einen halben Tag mit Bedienung und spart bei Schränken und Sofas mehr Zeit, als er kostet. Die Halteverbotszone für beide Adressen schlägt mit 89 Euro zu Buche. Für sechzig Kartons über zwei Wochen kommen 108 Euro Leihgebühr dazu.

Damit steht dieser Umzug bei rund 1.424 Euro. Kommt ein Klavier hinzu, sind es 189 Euro mehr, weil dafür Rollbrett, Gurtwerk und vier Kräfte nötig sind. Soll der Keller zusätzlich geräumt werden, rechnen wir die Entrümpelung ab 39 Euro je Kubikmeter, besenrein übergeben. Man sieht: Die Grundleistung ist der kleinere Teil der Rechnung, sobald Sonderposten dazukommen. Deshalb gehören sie ins Angebot und nicht ans Ende des Umzugstags.

Selbst machen oder Firma beauftragen

Der Vergleich wird meistens falsch gerechnet, weil auf der einen Seite nur die Mietwagengebühr steht und auf der anderen die komplette Rechnung. Ehrlich gerechnet gehören zum Selbermachen: die Tagesmiete für den Transporter, die je nach Größe und Anbieter meist zwischen sechzig und hundertzwanzig Euro liegt, Kraftstoff, Kilometerpauschale, Selbstbeteiligung im Schadenfall, gekaufte Kartons, Sackkarre und Decken, Verpflegung für die Helfer und die Halteverbotszone, die auch der Privatmann beantragen muss.

Dazu kommen zwei Posten, die keine Rechnung zeigt. Der erste ist Zeit: Ein Umzug in Eigenregie dauert mit ungeübten Helfern erfahrungsgemäß das Doppelte, weil zweimal gefahren wird, das Sofa nicht durch die Tür geht und niemand weiß, wie man einen Kleiderschrank gurtet. Der zweite ist Haftung. Wenn ein Freund die Waschmaschine fallen lässt, zahlt niemand. Bei einer Umzugsfirma greift die Haftung des Frachtführers, und Schäden werden reguliert.

Unser nüchternes Fazit nach vielen Jahren: Bei einem WG-Zimmer oder einer Einzimmerwohnung ohne schwere Möbel kann Selbermachen sinnvoll sein, besonders wenn ein Transporter und zwei kräftige Bekannte vorhanden sind. Ab zwei Zimmern, ab dem dritten Stock ohne Aufzug oder sobald eine Küche, ein Klavier oder ein Kleiderschrank aus Massivholz im Spiel ist, wird die Firma günstiger, wenn man die eigene Zeit mit einrechnet.

Eine dritte Möglichkeit wird oft übersehen: die Mischform. Sie mieten selbst den Transporter und buchen nur Helfer ab 25 Euro je Stunde. Oder Sie packen selbst und lassen nur tragen und fahren. Diese Aufteilung ist häufig die günstigste Variante überhaupt, weil Sie genau den Teil einkaufen, für den Erfahrung und Rücken gebraucht werden.

Wo sich wirklich sparen lässt

Sparen funktioniert an zwei Stellen: bei der Menge und bei der Zeit. Alles andere sind Kleinbeträge. Wer einen Keller vor dem Umzug leert statt danach, spart mehr als jede Verhandlung über den Stundensatz. Und wer die Wohnung vollständig gepackt übergibt, kürzt den Umzugstag um ein bis zwei Stunden, weil die Helfer sofort tragen können statt zu warten.

Nicht sparen sollten Sie an drei Stellen. Die Halteverbotszone ist die erste: Sie kostet ab 59 Euro für eine Adresse und verhindert, dass der Wagen sechzig Meter weiter steht und jeder Karton diesen Weg zweimal zurücklegt. Die zweite ist das Verpackungsmaterial für Zerbrechliches, denn ein Satz Gläser ist teurer als eine Rolle Luftpolsterfolie für 19 Euro. Die dritte ist die Zahl der Helfer: Zu wenige Kräfte verlängern den Tag stärker, als der eingesparte Stundensatz je hereinholt.

  • Vor dem Umzug aussortieren: jeder nicht transportierte Kubikmeter kostet nichts
  • Selbst packen und Kartons an der Seite beschriften, das spart Zeit beim Ausladen
  • Kartons leihen statt kaufen und nach dem Umzug abholen lassen
  • Halteverbotszone einrichten, sie kostet ab 59 Euro und spart oft mehr an Tragezeit
  • Termin nicht auf den Monatsletzten legen, mitten im Monat sind mehr Zeitfenster frei
  • Abendtermin wählen: bei uns ohne Zuschlag, dafür ohne Urlaubstag
  • Rechnung aufheben, denn Lohnanteile können steuerlich relevant sein, wenn Sie überweisen

Festpreise für den Stadtumzug in Berlin

WohnungFlächeVolumenFestpreis ab
1 Zimmerbis 35 m²rund 15 m³289 €
2 Zimmer35 bis 60 m²rund 25 m³389 €
3 Zimmer60 bis 85 m²rund 40 m³769 €
4 Zimmer85 bis 110 m²rund 55 m³799 €
5 Zimmerab 110 m²ab 70 m³1.080 €

Alle Beträge inklusive Mehrwertsteuer. Der genaue Preis steht nach der kostenlosen Besichtigung fest und gilt dann als Festpreis.

Nachgerechnet: die häufigsten Kostenfragen

Wovon hängt der Preis am stärksten ab?

Von der Menge in Kubikmetern und vom Zugang. Etage ohne Aufzug, enges Treppenhaus und ein weiter Weg zum Fahrzeug verlängern den Umzug spürbar und schlagen deshalb stärker durch als die reine Quadratmeterzahl.

Was kostet ein Umzug über größere Entfernung?

Ein Fernumzug bis rund 750 Kilometer beginnt bei 1.450 Euro für eine Einzimmerwohnung und liegt bei fünf Zimmern ab 2.450 Euro. Auch hier gilt der Preis erst nach der Besichtigung verbindlich.

Kann ich Umzugskosten steuerlich geltend machen?

Bei einem beruflich veranlassten Umzug kommen Werbungskosten in Betracht, privat der Lohnanteil als haushaltsnahe Dienstleistung. Voraussetzung ist immer eine Rechnung mit ausgewiesenem Lohnanteil und Zahlung per Überweisung, nicht bar.

Ist ein Umzug am Wochenende teurer?

Bei uns nicht. Abends und samstags gilt derselbe Stundensatz wie werktags am Vormittag, weil der Betrieb bis 23:00 Uhr geöffnet hat. Sonntags fahren wir nicht.

Wie verbindlich ist ein Preis am Telefon?

Als grobe Orientierung brauchbar, als Grundlage für die Rechnung nicht. Verbindlich wird der Preis erst nach der kostenlosen Besichtigung, weil erst dann Menge, Etage und Zugang bekannt sind.

Zahl statt Schätzung

Nennen Sie uns Zimmerzahl, Etage und Wunschtermin, dann bekommen Sie einen Festpreis statt einer Spanne.