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S Soko-Umzüge Berlin-Wedding

Packen mit System

Umzugskartons richtig packen

Ein Umzugskarton ist richtig gepackt, wenn er unter etwa zwanzig Kilogramm bleibt, bis oben gefüllt ist und an der schmalen Seite beschriftet wurde. Schweres kommt nach unten und in kleine Kartons, Leichtes nach oben und in große. Wer sich an diese drei Regeln hält, spart am Umzugstag eine bis zwei Stunden Arbeitszeit, und weil nach Stunden abgerechnet wird, spart er dabei Geld.

  • Kartons leihen statt kaufen, Lieferung und Abholung übernehmen wir
  • Beschriftung an der Seite, damit sie im Stapel sichtbar bleibt
  • Bücher in kleine Kartons, Kleidung hängend in die Kleiderbox
  • Auf Wunsch packen unsere Kräfte mit, auch an einem Abend vorher

Mo bis Sa 07:00 bis 23:00 Uhr

Paar wickelt Geschirr in Luftpolsterfolie und packt Umzugskartons

Ein Karton ist voll, wenn er tragbar ist

Der häufigste Packfehler hat nichts mit Sorgfalt zu tun, sondern mit Gewicht. Ein Standardkarton fasst rund zwei Kubikfuß Volumen, und wer ihn komplett mit Büchern oder Geschirr füllt, kommt schnell auf dreißig Kilogramm und mehr. Solche Kartons reißen an der Bodenlasche, sie lassen sich nicht sauber stapeln, und sie zwingen unsere Kräfte im Treppenhaus zu einer Haltung, die auf Dauer den Rücken ruiniert. Wir setzen deshalb intern eine Obergrenze von etwa zwanzig Kilogramm je Karton an. Das ist kein gesetzlicher Wert, sondern schlicht die Grenze, ab der zügiges Tragen über vier Etagen aufhört.

Genauso schlecht ist der halbleere Karton. Wird ein Karton nur zur Hälfte gefüllt und dann verschlossen, gibt der Deckel unter dem nächsten Karton nach. Der Stapel im Fahrzeug kippt, und die Ladefläche wird schlechter ausgenutzt, was bei einem knapp kalkulierten Transporter am Ende eine zweite Fahrt bedeuten kann. Die Lösung ist banal: Hohlräume mit Handtüchern, Bettwäsche oder zerknülltem Packpapier auffüllen, bis nichts mehr wackelt, wenn man den geschlossenen Karton schüttelt.

Für die Bodenlasche gilt: kreuzweise umschlagen reicht nicht. Zwei Bahnen Klebeband längs über den Boden und eine quer darüber sind der Unterschied zwischen einem Karton, der trägt, und einem, der auf der Treppe seinen Inhalt verliert. Bei geliehenen Kartons prüfen wir die Böden vor der Auslieferung, aber Sie sollten trotzdem jeden Karton nach dem Verschließen einmal anheben.

Welche Kartonarten es gibt und wofür sie taugen

In der Praxis reichen drei Behälterarten für einen normalen Haushalt. Der Standardumzugskarton ist der Arbeitspferd, in ihn geht alles, was nicht besonders schwer und nicht besonders empfindlich ist. Der Bücherkarton ist kleiner und wird oft unterschätzt: Er ist nicht dazu da, weniger zu transportieren, sondern dazu, dass schwere Dinge in einer Menge verpackt werden, die ein Mensch heben kann. Die Kleiderbox schließlich ist ein Karton mit Kleiderstange, in dem Anzüge, Kleider und Mäntel hängend fahren.

Daneben gibt es Spezialkartons für Geschirr mit eingesetzten Fächern und Kartons für Flachbildschirme. Beides lohnt sich nur, wenn wirklich Wertvolles transportiert wird. Ein Fernseher fährt genauso sicher, wenn er in seiner Originalverpackung liegt oder in zwei Möbeldecken gewickelt und aufrecht zwischen zwei Matratzen verkeilt wird. Für Geschirr ist ein normaler Karton mit reichlich Packpapier in der Regel ausreichend, sofern die Teller hochkant stehen und nicht flach liegen.

Wir liefern das Material vor dem Termin an und holen es danach wieder ab. Ein Umzugskarton kostet im Verleih 0,90 € je Stück und Woche, gekauft 1,80 € je Stück. Die Kleiderbox liegt bei 3,50 € je Stück und Woche, eine Möbeldecke bei 2,50 € je Stück und Woche. Zehn Kilogramm Packpapier kosten 14 €, fünfzig Meter Luftpolsterfolie 19 €. Alle Beträge verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer.

Was in welchen Karton gehört

Sortiert wird nach Gewicht und nach Raum, nicht nach Kategorie. Es hilft niemandem, wenn alle Kabel der Wohnung in einem Karton liegen, dieser aber in der neuen Wohnung im Schlafzimmer landet. Packen Sie zimmerweise und schreiben Sie das Zielzimmer auf den Karton, nicht das Herkunftszimmer.

  • Bücher, Werkzeug, Akten, Schallplatten und Konserven in kleine Kartons, höchstens halb bis dreiviertel voll
  • Geschirr hochkant in Standardkartons, jeder Teller einzeln in Papier, Tassen mit Papier ausgestopft
  • Töpfe, Pfannen und Plastikschüsseln ineinander stapeln, das spart mehr Platz als jede andere Maßnahme
  • Bettwäsche, Handtücher und Kissen als Füllmaterial nutzen statt in eigene Kartons zu packen
  • Elektronik möglichst in Originalkartons, sonst gepolstert und mit fotografiertem Kabelanschluss
  • Putzmittel, Öl und alles Flüssige aufrecht in einen eigenen Karton mit dichtem Boden, niemals zu Textilien
  • Kerzen, Schallplatten und Medikamente nicht in die Sonne und nicht an die Fahrzeugwand

Beschriften Sie an der Seite, nicht oben

Fast alle Anleitungen zeigen einen Karton, dessen Deckel groß beschriftet ist. Am Umzugstag steht dieser Karton dann in einem Stapel von fünf, und die Aufschrift ist unter dem nächsten Karton verschwunden. Wer beschriftet, sollte deshalb die beiden Längsseiten nehmen, in Blockschrift, mit einem dicken Marker und in einer Größe, die man aus drei Metern liest.

Auf den Karton gehören zwei Angaben: das Zielzimmer und ein Stichwort zum Inhalt. Mehr braucht es nicht. Ein System aus Nummern und Listen funktioniert bei einem Firmenumzug mit Inventarliste, im Privathaushalt geht es meistens verloren, weil die Liste am Umzugstag in einem der Kartons liegt. Praktisch bewährt haben sich außerdem Farbpunkte: Ein Aufkleber je Zimmer, dieselbe Farbe an der Zimmertür in der neuen Wohnung, und die Kräfte tragen ohne Nachfrage richtig ab.

Zwei Sonderfälle sollten Sie deutlich markieren. Kartons mit Zerbrechlichem bekommen auf allen vier Seiten einen Hinweis, damit niemand sie unten in den Stapel stellt. Und ein einzelner Karton wird zum Karton für die erste Nacht: Bettwäsche, Handtücher, Zahnbürsten, Ladekabel, Kaffee, ein Satz Werkzeug, Toilettenpapier und Medikamente. Dieser Karton fährt im eigenen Auto mit oder wird als Letztes eingeladen und als Erstes ausgeladen.

Zerbrechliches, Bücher und Kleidung im Detail

Bei Geschirr entscheidet die Stellrichtung. Teller, die flach übereinanderliegen, brechen bei einer Bodenwelle, weil das Gewicht auf der Mitte lastet. Stehen dieselben Teller hochkant nebeneinander, verteilt sich der Druck auf den Rand, und sie halten. Gläser werden einzeln eingewickelt, kommen in die oberste Lage und werden nie ineinandergestellt. Zwischen jede Lage gehört eine Schicht Papier, und über die letzte Lage kommt so viel Polster, dass der Deckel leicht dagegendrückt.

Bücher gehören in kleine Kartons, liegend gestapelt oder stehend mit dem Rücken nach unten. Wer sie mit dem Rücken nach oben stellt, drückt den Buchblock aus dem Einband. Sehr wertvolle Bände wickelt man einzeln in Papier. Zeitschriftensammlungen und Aktenordner sind schwerer, als sie aussehen, ein voller Ordner wiegt gut zwei Kilogramm, zehn davon sind schon eine Kartongrenze.

Kleidung ist der Bereich, in dem Kleiderboxen die meiste Zeit sparen. Der Inhalt eines Kleiderschranks wandert an den Bügeln direkt in die Box und in der neuen Wohnung genauso direkt zurück in den Schrank. Das dauert je Schrank wenige Minuten, während dieselbe Menge zusammengelegt in Kartons einen Abend Bügeln nach sich zieht. Für Wäsche, Socken und Pullover reichen normale Kartons, und Schuhe sollten Sie paarweise wickeln, damit die Sohle nicht auf hellem Stoff liegt.

In welcher Reihenfolge gepackt wird

Packen ist kein Wochenendprojekt, sondern ein Ablauf über zwei bis drei Wochen. Wer alles auf die letzten Tage legt, packt schlecht, weil dann nur noch Geschwindigkeit zählt. Die folgende Reihenfolge hat sich bei Berliner Wohnungen bewährt und lässt sich abends nach der Arbeit in Portionen von ein bis zwei Stunden abarbeiten.

  1. Drei bis vier Wochen vorher: Keller, Dachboden, Abstellraum. Dort steht das, was ohnehin niemand vermisst, und dort entsteht der meiste Sperrmüll.
  2. Zwei bis drei Wochen vorher: Bücher, Dekoration, Bilder, Sommerkleidung im Winter und umgekehrt, also alles, was bis zum Umzug nicht gebraucht wird.
  3. Zwei Wochen vorher: Geschirr bis auf einen Satz je Person, Vorräte, selten genutzte Küchengeräte, Werkzeug bis auf einen Grundsatz.
  4. Eine Woche vorher: Restliche Kleidung außer der Wäsche für die letzten Tage, Handtücher, Bettwäsche bis auf einen Satz.
  5. Zwei Tage vorher: Kühlschrank abtauen und trocknen, Waschmaschine leerlaufen lassen und die Trommel sichern, Elektronik abbauen und Kabel beschriften.
  6. Am Vortag: Karton für die erste Nacht packen, letzte Kartons schließen, Wege im Flur frei räumen und beide Adressen fotografieren.

Behälterarten und wofür sie gedacht sind

BehälterGedacht fürGewichtPreis
Bücherkarton, kleinBücher, Akten, Werkzeug, Konservenbis etwa 20 kgLeihe 0,90 € je Woche
StandardkartonGeschirr, Küche, Textilien, Spielzeugbis etwa 20 kgKauf 1,80 € je Stück
Kleiderbox mit StangeAnzüge, Kleider, Mäntel, Blusenein halber SchrankLeihe 3,50 € je Woche
MöbeldeckeSchrankwände, Tischplatten, Elektronikkein FassungsmaßLeihe 2,50 € je Woche
Packpapier, 10 kgPolster zwischen Geschirr und Glasreicht für rund 15 Kartons14 €
Luftpolsterfolie, 50 mSpiegel, Bildschirme, Glasplattennach Bedarf19 €

Preise inklusive Mehrwertsteuer. Leihmaterial liefern wir vor dem Termin und holen es danach wieder ab.

Was beim Packen immer wieder gefragt wird

Wie viele Kartons brauche ich für eine Zweizimmerwohnung?

Als Erfahrungswert rechnen wir mit dreißig bis fünfzig Stück, dazu zwei bis vier Kleiderboxen. Wer viele Bücher hat, landet eher am oberen Rand. Zu wenige Kartons kosten mehr Zeit als zu viele, geliehene nehmen wir unbenutzt zurück.

Lohnt es sich, Kartons zu kaufen statt zu leihen?

Nur wenn Sie in absehbarer Zeit wieder umziehen oder die Kartons als Lagerbehälter behalten wollen. Bei einer Leihdauer von zwei Wochen ist die Miete deutlich günstiger, und Sie müssen die Kartons hinterher nicht entsorgen.

Müssen Schränke und Kommoden leer gepackt werden?

Ja, alles mit Schubladen und Fächern wird leer transportiert. Ausnahme sind Kommoden, deren Schubladen sich sicher fixieren lassen, das entscheiden unsere Kräfte vor Ort. Betten und Schränke bauen wir selbst ab, dafür müssen Sie nichts vorbereiten.

Können Sie das Packen übernehmen?

Ja, der Einpackservice kostet ab 25 € je Stunde und Helfer, das Material wird getrennt berechnet. Häufig genutzt wird die Mischform: Sie packen die Textilien, wir packen Küche und Glas an einem Abend vor dem Termin.

Was passiert mit halb gepackten Kartons am Umzugstag?

Wir schließen sie und füllen sie auf, das kostet Zeit und damit Geld. Erfahrungsgemäß sind offene Kartons der größte Einzelposten bei Terminen, die länger dauern als geplant. Rechnen Sie mit zehn bis fünfzehn Minuten je Zimmer.

Material vor dem Packen, nicht danach

Sagen Sie uns Ihre Wohnungsgröße, dann liefern wir die passende Menge Kartons und Decken rechtzeitig an.