EU-Fernumzug
Umzug von Berlin nach Österreich
Österreich ist EU-Mitglied, Ihr Hausrat wird nicht verzollt. Der Zeitplan hängt hier an zwei anderen Dingen: an der Maut für schwere Fahrzeuge und am nächtlichen Fahrverbot für Lastwagen. Beides planen wir ein, indem wir abends in Berlin beladen und den Fahrtag am frühen Morgen beginnen.
- Kein Zoll, Österreich gehört zur Europäischen Union
- Maut und Sondermautstrecken stehen im Angebot, keine Nachforderung
- Nachtfahrverbot für Lastwagen ist von vornherein eingerechnet
- Wien, Linz und Graz als zwei Etappen mit Zustellung am Vormittag
Mo bis Sa 07:00 bis 23:00 Uhr
Der Zoll fällt weg, die Maut nicht
Innerhalb der EU gibt es für Umzugsgut keine Zollanmeldung. Was auf der Österreich-Strecke stattdessen ins Gewicht fällt, ist die Maut. Leichte Fahrzeuge fahren mit einer Vignette, schwere Fahrzeuge zahlen kilometerabhängig über ein Mautgerät im Fahrzeug. Dazu kommen Sondermautstrecken durch Tunnel und über Alpenpässe, die getrennt abgerechnet werden.
Wir kalkulieren diese Kosten vor der Fahrt und schreiben sie in das Angebot. Eine Nachforderung nach dem Umzug, weil eine Tunnelmaut vergessen wurde, gibt es bei uns nicht. Das ist auch der Grund, warum wir für Auslandsstrecken keine Pauschale ins Netz stellen: Sie hinge an der konkreten Route und wäre ohne Zieladresse geraten.
Nachtfahrverbot: warum wir trotzdem früh losfahren
In Österreich dürfen schwere Lastwagen nachts nicht überall unterwegs sein, und an Wochenenden sowie an Feiertagen gelten zusätzliche Beschränkungen. Auf einzelnen Autobahnabschnitten in den Alpentälern kommen weitere Auflagen dazu. Für Ihren Umzug heißt das: Die Fahrt muss in den Tag passen, nächtliches Durchfahren ist keine Option.
Deshalb passt unser Abendtermin hier besonders gut. Wir laden am Vorabend, meist zwischen 17:00 und 22:00 Uhr, ohne Aufschlag für die Uhrzeit. Der Wagen rollt am nächsten Morgen zur ersten erlaubten Zeit los, und der Fahrer hat die komplette Tageslenkzeit für die Strecke statt für Möbeltragen verbraucht.
Für Wien, Linz und Graz reicht das für eine Zustellung am zweiten Vormittag. Nach Innsbruck oder Bregenz planen wir grundsätzlich zwei volle Fahrtage, weil die letzten Kilometer durch Alpentäler führen und dort kein Tempo zu machen ist.
Was am Zielort auf uns wartet
Die Wohnsituation unterscheidet sich stark zwischen Wien und dem Westen. Wiener Gründerzeithäuser haben hohe Räume und breite Türen, aber schmale, gewendelte Treppenhäuser, oft ohne Aufzug oder mit einer Kabine, in die kein Kühlschrank passt. Der Innenhof ist meist über eine Toreinfahrt erreichbar, deren Durchfahrtshöhe wir vorher abfragen.
In Salzburg und Innsbruck liegen viele Wohnungen am Hang, die Zufahrt ist eng und im Winter zusätzlich ein Thema. In den Neubaugebieten rund um Linz und Graz ist es umgekehrt bequem: Tiefgarage, Lastenaufzug, kurze Wege. Fünf Angaben entscheiden über die Planung.
- Durchfahrtshöhe der Toreinfahrt und Tragfähigkeit des Innenhofs
- Innenmaße des Aufzugs, gemessen statt geschätzt
- Ob am Zielort ein Ladeplatz reserviert werden muss und wer ihn beantragt
- Ob ein Möbellift gebraucht wird, den wir vor Ort bestellen
- Ob die Küche mitkommt, denn sie wird getrennt geplant
Was der Umzug kostet
Für Auslandsstrecken nennen wir keine Pauschale, sondern rechnen nach Aufwand und legen nach der kostenlosen Besichtigung einen Festpreis vor. Kalkulierbar ist für Sie schon vorher die Arbeitszeit an beiden Adressen, dazu die Nebenleistungen aus unserer Preisliste. Fahrt, Maut und Sondermaut kommen streckenbezogen dazu und stehen im Angebot.
Zwei Dinge senken den Betrag zuverlässig. Erstens gepackte und beschriftete Kartons, weil wir nach Aufwand rechnen und jede eingesparte Stunde unmittelbar zählt. Zweitens eine Halteverbotszone vor der Berliner Adresse, denn ein Wagen, der fünfzig Meter entfernt parkt, verlängert jeden einzelnen Weg über den ganzen Tag hinweg. Für eine Adresse kostet sie ab 59 €, für beide ab 89 €, und der Antrag braucht mindestens vier Werktage Vorlauf.
Posten, die wir gesondert ausweisen
| Leistung | Preis | Hinweis |
|---|---|---|
| Umzugshelfer ohne Fahrzeug | ab 25 € je Stunde | Mindestens zwei Stunden |
| Montagehelfer für Auf- und Abbau | ab 28 € je Stunde | Werkzeug bringen wir mit |
| LKW mit zwei Umzugshelfern | ab 48 € je Stunde | Für Beladen und Abladen |
| Küche abbauen und aufbauen | ab 249 € | Ohne Elektro- und Wasseranschluss |
| Halteverbotszone, eine Adresse | ab 59 € | Mindestens vier Werktage Vorlauf |
Alle Beträge inklusive Mehrwertsteuer. Fahrt, Maut und Sondermaut rechnen wir streckenbezogen; der Gesamtbetrag steht nach der kostenlosen Besichtigung fest.
Was Kunden zum Österreich-Umzug wissen wollen
Fällt an der Grenze Zoll an?
Nein, Österreich ist EU-Mitglied. Umzugsgut wird nicht verzollt und braucht keine Anmeldung. Die Packliste führen wir nur für Sie und die Transportversicherung.
Ist die Maut im Preis enthalten?
Ja. Vignette, kilometerabhängige Maut und Sondermautstrecken kalkulieren wir vor der Fahrt und weisen sie im Angebot aus. Nachträglich kommt nichts dazu.
Warum dauert Innsbruck länger als Wien, obwohl es ähnlich weit ist?
Weil die letzten Kilometer durch Alpentäler führen und dort zusätzliche Beschränkungen für Lastwagen gelten. Wir planen deshalb zwei Fahrtage statt eines langen Tages.
Können Sie am Abend vorher beladen?
Ja, bis 23:00 Uhr und ohne Zuschlag für die Uhrzeit. Der Wagen steht über Nacht verschlossen und startet am nächsten Morgen mit voller Lenkzeit.
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